seit 27. April 2002
Zeichnung von einem Auto
2. bis 4. Oktober
2014

Heimische und internationale Motorsport-Ikonen
bei der 13. GARANTA WACHAU CLASSIC am Start

Was lange währt, wird endlich gut – sehr gut sogar! Denn nach intensiven Bemühungen ist es unserem Team jetzt gelungen, absolute Top-Stars des Motorsports für unseren Classic-Event zu gewinnen. So werden – allen voran – Walter Röhrl und Rauno Aaltonen heuer an unserer Oldtimerveranstaltung teilnehmen. Zu den besten ihres Fachs aus heimischer Sicht gehören eindeutig Herbert Grünsteidl und Rudi Stohl, auch sie haben für die 13. GARANTA WACHAU CLASSIC genannt. Verstärkt wird die PS-Elite von Stars aus Funk und Fernsehen wie Rudi Roubinek, bekannt als ‚Seyffenstein’ seiner Majestät in ‚Wir sind Kaiser’.

Die 13. GARANTA WACHAU CLASSIC startet am Donnerstag, dem 2. Oktober um 17:01 Uhr auf Schloss Artstetten (bei Pöchlarn, Niederösterreich) und geht am Samstag, dem 4. Oktober 2014 zu Ende. Als letzte Ruhestätte des Thronfolgers Franz Ferdinand und seiner Gemahlin Sophie ist Artstetten heuer von spezieller Bedeutung.

Herbert GRÜNSTEIDL, Rallycross-Europameister 1977, war nach seiner aktiven Karriere Technik- und Entwicklungsleiter des ÖAMTC Fahrsicherheitstrainings. Seit 1989 arbeitet er als Produkttrainer für BMW.

Erste Rallye 1967 auf Mini Cooper S Werksfahrer Porsche Austria auf Salzburg Käfer 5. und 7. Platz Gesamt Rallye WM Alpenfahrt Österr. Rallye Cross Staatsmeister 1975 und 1978


Rudi STOHL (*1947) zählte zu den engagiertesten Privatfahrern im Rallye-Zirkus. 1986 wurde er Vizeweltmeister der Gruppe A, bis 2002 nahm er vor allem Extrem-Rennen wie der Safari-Rallye teil. Er ist 20 x die Safari-Rallye gefahren – war 1987 Testpilot für AUDI bei der Safari unter Walter Röhrl, die dann Platz 1 und 2 belegten, ist ein alter Rallye-Weltenbummler und hat von Gandhi persönlich einen Pokal überreicht bekommen für die Himalaya-Rallye.


Rauno AALTONEN (*1938) ist mit seinen Siegen auf Mini – darunter die Rallye Monte Carlo 1967 – zur Legende geworden. Bereits 1965 gewann er die RAC-Rallye, im gleichen Jahr wurde er auch Rallye-Europameister. Darüber hinaus interessierten ihn die Technik und die Physik des Autofahrens, der „Rallye-Professor“ setzte dieses Wissen nach seiner aktiven Karriere als Autor und Instruktor von Fahrsicherheitstrainings ein.

Back to the roots – auch bei uns fährt Rauno einen AUSTIN Mini, eine Leihgabe von Pius WECKERLE. Am heißen Sitz nimmt Stefan HOMMEL als Co-Pilot Platz. Bei unserer SPORT-CLASSIC ist Rauno damit absolut siegverdächtig, kommt doch noch hinzu, dass sein Mini – gesteuert vom Besitzer – schon 2011 die WACHAU-CLASSIC gewonnen hat.


Walter RÖHRL (*1947) ist zweifacher Rallye-Weltmeister (1980, 1982) sowie Rallye-Europameister 1974. Herausragend sind – auch für ihn selbst – die vier Siege bei der Rallye Monte Carlo, die „der Lange“ aus Regensburg auf vier verschiedenen Marken gewann (Fiat, Opel, Lancia, Audi). Seit 1993 ist Walter Repräsentant und Versuchsfahrer bei Porsche. Aus Zeitgründen kann er leider nur am Prolog – am Donnerstag, 2.10. abends – teilnehmen. Wer ihn persönlich kennenlernen oder ein Benzingespräch führen will, sollte diese Gelegenheiten nutzen: In Marbach/Donau, in Spitz, bei der Timingprüfung in Weiten bei Transporte Bleicher sowie beim Einladungsabend im Lorenz Wachau, Leiben.



Oldtimerfreuden im UNESCO Weltkulturerbe.

Seit dem Jahr 2002 gibt es die Wachau Classic, eine der führenden Oldtimer Rallyes in Österreich. Ganz nach dem Motto von Oldtimer Freunden für Oldtimer Freunde steht bei diesem zweitägigen Event die Freude am Fahren mit wunderschönen historischen Automobilen durch eine beeindruckende Landschaft im Vordergrund.

Die Teilnehmer fahren an den beiden Tagen über eine Gesamtstrecke von rund 500 km. Dabei führt der Weg nicht nur in die Wachau (UNESCO-Weltkulturerbe), sondern auch in die Berge der Voralpen-Region und über malerische Straßenzüge des Most- und Waldviertels. Die Einbindung der Donau-Region rundet den Streckenverlauf schließlich ab.

Neben der Freude am Fahren und dem Genuss der Landschaft werden die Teilnehmer an diesen beiden Tagen auch sportlich gefordert. Dabei geht es niemals um Höchstgeschwindigkeit, sondern stets um Genauigkeit.


TEILNEHMER 2014

Gerhard & Gertrud HERZOG auf RILEY Adelphi BJ 38
Alexander GRUBER & Manfred KAGER auf BENTLEY MK VI BJ 27
Wolfgang & Ulrike BUCHTA auf FALCON Comp. BJ 60
Rudi STOHL & Erika WELSER auf LADA 1300 S BJ 77
Heinz Jürgen IPFLING & Ferdinand SCHACHNER auf ALFA ROMEO Spider BJ 76
Hans-Günther LÖCKINGER & xxx auf MERCEDES 200 BJ 78
Franz STERN & Cäcilia PFEIFFER auf AUDI Coupe GT BJ 82
Werner PANHAUSER & Martin JANOVSKY auf MERCEDES 500 SLC Rally BJ 81
Bärbel KRETZ-MIRTL & Nikolaus KRETZ auf MERCEDES 230 S BJ 64
Axel van HOLTEN & Herbert PILS auf BMW 2002 BJ 73
Christian & Sylvia auf MAZDA 1800 Sedan BJ 70
Gerry BRANDSTETTER & Hermann MOSER auf CHRYSLER Finer 70 BJ 24
Josef RENNER & Gregor LEY auf PORSCHE 356 A - BJ 59
Kurt MOLTERER & Gustav TRUBATSCH auf AUSTIN HEALEY MK III BJ 65
Oliver MANG & Andrea MANG auf MORGAN Plus 8 BJ 74
Tassilo TRATZ & Günther TRATZ auf PORSCHE 356 C BJ 64
Wolf-Rüdiger KNOCKE & Regina SIMON-KNOCKE auf MG B BJ 63
Horst GRUBELNIK & Traude URSCHITZ auf FORD A Woody BJ 30
Michaela BAUMER & Hans ZINK auf INNOCENTI Mini Cooper BJ 66
Thomas KOBLMÜLLER & Andrea TASSUL auf CORVETTE C 2 BJ 65
Rauno AALTONEN & Stefan HOMMEL auf AUSTIN Mini BJ 68
Franz BLEICHER & Martha BLEICHER auf PORSCHE 911 SC BJ 84
Gerhard HOFBAUER & Johann DANZINGER auf AUDI Urquattro BJ 81
Paul BIRNGRUBER & Alexander SCHROLL auf DAIMLER SP 250 Sport BJ 62
Peter ILLMER & Helga ILLMER auf VW Karmann Ghia BJ 69
Gerd KOMAROMY & Gerold ÖLLER auf ALFA ROMEO 1750 GT Veloce BJ 68
Walther & Birgit WAWRONEK auf JAGUAR E-Type BJ 70
Leopold RAINPRECHT & Sonja DIRNBACHER auf JAGUAR 4,2 E-Coupe BJ 65
Thomas MORAWEK & Erhard WOLDRICH auf PORSCHE 911 BJ 1968
Florian BÖHMDORFER & Dieter BÖHMDORFER auf JAGUAR Mark II BJ 1962
Franz PINTARICH & Uschi PINTARICH auf FORD Escort RS 2000 MK I BJ 1973
Christian Mitterdorfer & Isabella BARTH auf JAGUAR E-Type BJ 1965
Thomas BILLICICH & Andrea BILLICSICH auf STEYR 220 Gläser BJ 1938
Claus HOWADT & Philip HOWADT auf PORSCHE 914 6 BJ 1969
Joschi WEITHALER & Michaela KLOSSOVA auf SKODA 1000 MB Rallye BJ 1964
Ingrid CORSMANN & Christian ZETTL auf PORSCHE 911 Targa BJ 1971
Reinhard WALTHER & Gerold WALTHER auf VW Käfer BJ 1958
Volker CORSMANN & Harald SUCHENTRUNK auf JAGUAR E-Type BJ 1966
Engelbert NEUDECKER & Maria NEUDECKER auf JAGUAR E-Type Coupe BJ 1971
Johannes KLACKL & Christian KLACKL auf MASERATI Mistral BJ 1966
Thomas KÖRPERT & Martina FAHRINGER auf AUSTIN HEALEY MK III BJ 1966
Willy MATZKE & Stefan SZTATECSNY auf ALFA ROMEO Giulia Super BJ 1974
Cornelia PAUL-GRÜNSTEIDL & Martina DANZINGER auf RENAULT Alpine A 110 BJ 1973
Erik SKREINER & Svetlana SKREINER auf MERCEDES BENZ 219 Ponton BJ 1956
Fritz JIROWSKY & Gerhard SOUKAL auf ALFA ROMEO 2000 GTV BJ 1971
Gerd MIRTL & xxxx MERCEDES 280 SL BJ 69
Harald PIRTSCHER & Martin FORSTNER auf RENAULT Alpine A 110 1300 VC BJ 1972
Herbert GRÜNSTEIDL & Andreas NUNZER auf BMW 2002 BJ 1972
Josef WADIASCH & Irene KOLLMANN auf MERCEDES 190 SL BJ 60
Margit BICHLER & Susanne KUNZ auf VW Käfer ARBÖ BJ 1967
Martin BACHNER & xxx auf PORSCHE 914 BJ 1973
Wolfgang LINDNER & xxx auf PORSCHE 911 BJ 1967
Helmut Brandt & Herwig Schretter, Alfa Romeo 2000 GTV, BJ 1971
Pius Weckerle & Werner Gassner, Porsche 911, Baujahr 1969
Wolfgang & Max Schmitzberger, Austin Healey Mark III, Baujahr 1964
Franz Brachinger & Peter Pech, BRISTOL 400, Baujahr 1950
Rudi Roubinek & Susanne Drusany - Innocenti Mini Cooper MK2, Baujahr 1969

Die Wachau Classic wird in zwei Wertungsgruppen gefahren:

Die Sport-Classic hat motorsportlichen Anspruch. Es gibt ein exaktes Roadbook, worin alle Kreuzungs- und Ortspunkte sowie ein konkreter Zeitplan angeführt sind. Die Einhaltung dieses Zeitplanes wird bewertet und stellt das Kriterium der Platzierung dar.

Das Salz in der Suppe sind jedoch die sogenannten Sonderprüfungen. Mittels GPS wird überprüft, ob der laut Roadbook für diese Sonderprüfung vorgegebene Schnitt (von z. B. 50 km/h) eingehalten wird. Die Abweichung wird in 1/100 Sekunden gemessen.

Weiters gibt es in größeren Orten Timingprüfungen, dabei ist zwischen zwei sichtbaren Messstellen die vorgegebene Zeit (z.B. 50 m in 6 s) möglichst genau einzuhalten. Auch hier wird die Abweichung in 1/100 Sekunden gemessen. Passierkontrollen, dienen zur Routenkontrolle. Sie sorgen dafür, dass der Teilnehmer die vorgegebene Strecke einhält.

Bei der Weekend-Trophy steht die entspannte Fahrt mit dem Oldtimer und das Genießen der Landschaft im Vordergrund, ohne dabei auf fahrerische Herausforderungen ganz zu verzichten. Für den sportlichen Anreiz sorgen auch hier Timingprüfungen.